Messunsicherheiten der F.E.S.-Kalibrierlaboratorien

Die in der Anlage zu den akkreditierten Messgrößen bzw. Messmitteln genannten Messunsicherheiten sind die kleinsten Messunsicherheiten, die auf F.E.S.-DAkkS-Kalibrierscheinen angegeben werden dürfen. Die Berechnung der Messunsicherheiten erfolgt gemäß EA-4/02 M:2013. Die Kalibrierverfahren zu den für Länge und Elektrik aufgeführten Messgrößen oder Kalibriergegenstände basieren auf anerkannten Normen und Richtlinien und sind in den Verfahrensanweisungen im QMH des Kalibrierlaboratoriums festgelegt.

Bei Werkskalibrierungen wird in der Regel eine Ermittlung der Messunsicherheit gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025 vorgenommen. Die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 verpflichtet das DAkkS-Laboratorium zu guter fachlicher Praxis und zur Vermeidung von Tätigkeiten, die das Vertrauen in seine Kompetenz, Unparteilichkeit, sein Urteilsvermögen oder seine Integrität herabsetzen könnten. Diese Sachverhalte gestatten es der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), auch auf Werkskalibrierscheine Einfluss zu nehmen.

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