Messunsicherheiten

Mit einer DAkkS-Kalibrierung erhalten Anwender die Gewissheit für verlässliche Messergebnisse und können unter anderem das Kundenvertrauen erhöhen. Im Rahmen von Qualitätssicherungsmaßnahmen dient sie als Basis für die Mess- und Prüfmittelüberwachung. Die Berechnung der Messunsicherheiten erfolgt gemäß DAkkS-DKD-3 (EA-4/02). Ziel dieser Schrift ist es, die Ermittlung und Angabe von Messunsicherheiten bei Kalibrierungen zu vereinheitlichen. Dies trägt zur grenzüberschreitenden Anerkennung von Kalibrierscheinen bei.

Messunsicherheiten des F.E.S.-Kalibrierlabors

Die in den Tabellen der akkreditierten Messgrößen bzw. Messmitteln genannten Messunsicherheiten sind die kleinsten Messunsicherheiten, die auf F.E.S.-DAkkS-Kalibrierscheinen angegeben werden dürfen. Die Messunsicherheiten haben eine Überdeckungswahrscheinlichkeit von 95 % und den Erweiterungsfaktor k = 2. Die Kalibrierverfahren für die in den Anlagen zu den Akkreditierungsurkunden für Länge und Elektrik aufgeführten Messgrößen oder Kalibriergegenstände basieren auf anerkannten Richtlinien und sind in den Verfahrensanweisungen im QMH des Kalibrierlaboratoriums festgelegt.

Die Messunsicherheit nach DIN-Norm berechnen

Bei Werkskalibrierungen wird in der Regel eine Ermittlung der Messunsicherheit gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025 vorgenommen. Die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 verpflichtet das DAkkS-Laboratorium zu guter fachlicher Praxis und zur Vermeidung von Tätigkeiten, die das Vertrauen in seine Kompetenz, Unparteilichkeit, sein Urteilsvermögen oder seine Integrität herabsetzen könnten. Diese Sachverhalte gestatten es der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), auch auf Werkskalibrierscheine Einfluss zu nehmen.

Messunsicherheiten der erweiterten Messbereiche für Werkskalibrierungen

Wenn Sie Fragen zu Messunsicherheiten oder allgemein zur DAkkS-Kalibrierung haben, dann nutzen Sie gerne unser Kontaktformular.


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